Licht und Schatten am Spieltags-Wochenende

Einem Sieg im Tigerkäfig gegen ein „Top-6 Team“ der Liga folgt eine Niederlage beim bis dahin punktlosen Kellerkind der Liga

Tölzer Löwen – Bayreuth Tigers 6:4 (2:0, 3:3, 1:1)

1497 Zuschauer Strafen: Tigers: (24), Löwen (18)

Tölzer Löwen: Böhm, Mechel – Lakos, Schwarz, Schenkel, Frank,
Horschel, Kolacny – Vihko, Schlager, Rodman, Sedlmayr, Grabmaier, Kathan,
Edfelder, Ontl, Endraß, Ehliz, Hörmann, Kornelli

Bayreuth Tigers: Vosvrda, Hartung – Gerstung, Heider, Neher, Linden, Müller, Potac, S.Mayer – Pavlu, Barta, S.Busch, Geigenmüller, Drews, Voronov, Kolozvary, Bartosch, Stas, Pesut, Gläser
1:0 (12.) Edfelder (Schwarz, Ontl), 2:0 (17.) Rodmann (Vihko, Schwarz) PP1 , 2:1 (21.) Geigenmüller (Potac, Kolozvary) PP2, 3:1 (25.) Kathan (Sedlmayr, Grabmaier), 3:2 (28.) S. Busch (Bartosch), 4:2 (34.) Sedlmayr (Grabmaier, Lakos), 4:3 (37.) Potac , (Neher, Kolozvary), 5:3 (39.) Horschel (Rodmann), 5:4 (44.) Bartosch (Geigenmüller) 6:4 (47.) Rodmann (Schwarz, Schalger)

Die Tigers mit Kaltstart in die Partie. Nach dem erfolgreichen Heimspiel gegen Ravensburg konnte man eigentlich mit breiter Brust in die Partie gehen. Das Spiel machten aber die bis dahin noch punktlosen Löwen auf heimischen Eis. Mit überlegter und abgezockter Spielweise und gegen eine Tigers-Mannschaft, die nicht mit letzter Konsequenz am Spiel – jedenfalls im ersten Abschnitt -teilnahm gingen die Mannen um Coach Rick Böhm mit einem 2:0 in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt war es zunächst Geigenmüller, der im Powerplay mit einer Direktabnahme die Hoffnung auf Besserung nährte, doch nur kurze Zeit später stellt Kathan den alten Abstand wieder her. Den Anschlusstreffer von Sebastian Busch zur Mitte des Spielabschnitts konterten die Tölzer erneut nur kurz darauf. Und so ging es weiter. Als Potac in Spielminute 37 zum 4:3 traf und man abermals Hoffnung auf den Ausgleich haben durfte, dauerte es wieder nur wenige, genau zwei Minuten, bis der Zwei-Tore Vorsprung auf dem Würfel angezeigt werden konnte.

Auch im Schlussabschnitt kein anderes Bild. Den Treffer von Bartosch anfangs des Drittels konterten die Gastgeber drei Minuten später und stellten auf 6:4. Die weiteren Bemühungen an diesem Abend seitens der Tigers verliefen im Sand. Zu ungenau die Anspiele, zu wenig das Körperspiel gegen agile und hungrigen Löwen, die vor eigenem Publikum die ersten Punkte holen wollten und dies verdientermaßen auch geschafft haben.

Für die Tigers heißt es nun: Mund abwischen, die Woche hart trainieren um gut vorbereitet in die nächsten schweren Spiele starten zu können.

„Bad Tölz war an diesem Abend die bessere Mannschaft und hat verdient gewonnen. Sie haben das Spiel engagiert bestritten, waren läuferisch gut und haben mit der nötigen Aggressivität gespielt. Wir hatten im zweiten Drittel vielleicht etwas Pech, dass wir immer auf ein Tor rangekommen sind, was die Tölzer aber immer sofort korrigieren konnten und immer noch eines nachlegt haben. Im letzten Spielabschnitt haben wir uns mit unnötigen Strafzeiten selbst die Chance genommen evtl. das Spiel noch zu drehen. Deshalb Glückwunsch an Tölz“, resümiert Teammanager Dietmar Habnitt den punktelosen Ausflug in den Isarwinkel.

Am kommenden Wochenende geht es nach Bietigheim, bevor am Sonntag die Dresdner Eislöwen im Tigerkäfig zu Gast sind. Tickets für diese Partie finden Sie hier: Online-Tickets

 

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