Serien-Auftakt in den Sand gesetzt!

Tölzer Löwen – Bayreuth Tigers  5:0  (1-0, 2-0 , 2-0)

Zuschauer: 1.941  Strafen: T: 4 Min  BT: 8 Min Powerplay: T: 2/4  BT: 0/2

Bad Tölz: Rämö (2), Mechel – Borer, Grabmaier, Kolacny, Reiter, Horschel, Schwarz, Frank, – Edfelder (2), Strobl, Sedlmayr, Schenkel, Endraß, Vihko, Kathan, Ehliz, Hörmann, Schlager (2), St. Jacques, Kornelli

Bayreuth: Vosvrda, Hartung – Linden, Gerstung, Pavlu, Heider (2), Neher (2), Mayer (2), Potac –  S. Busch, Geigenmüller, Voronov, Kolozvary, Bartosch, Chouinard, Gams, V. Busch, Stas, Luciani (2), Ontl, Gläser

Tore: 1:0 (20.) Schlager (Vihko, Schwarz), 2:0 (29.) St. Jacques (Grabmaier, St. Vihko), 3:0 (33.) Sedlmayr (Schlager, Borer) PP1, 4:0 (46.) Sedlmayr (Schlager, Borer) PP1, 5:0 (54.) Ehliz (Horschel, Schenkel)

Einen denkbar schlechten Auftakt in die zweite Playdown-Serie gegen die Tölzer Löwen legten die Tigers am Donnerstagabend aufs Parkett. Gegen keineswegs grandios aufspielende Tölzer gelang den Bayreuther Akteuren kein Zugriff aufs Spiel. Lediglich im ersten Abschnitt gestaltete man die Partie offen und in etwa auf Augenhöhe. Nach sieben Minuten – die Tigers, nach einer Strafe gegen Edfelder mit einem Mann mehr auf dem Eis – visierte Geigenmüller den Pfosten des von Rämö gehüteten Tores an. Luciani mit der nächsten großen Chance als dieser nach 14 Minuten frei und unbedrängt im Slot versucht die Scheibe mit der Rückhand über den Goalie der Oberbayern zu heben. Auch ein Alleingang von Gläser in eigener Unterzahl kurz darauf hätte der scheinbaren Nervosität der Bayreuther guttun können. Doch es kam anders und die Tölzer gehen nur Sekunden vor dem Pausenpfiff durch Schlager der urplötzlich frei und unbedrängt – zu einem psychologisch denkbar schlechten Zeitpunkt -vor dem Bayreuther Tor auftaucht und abschließen kann, in Führung.

Nach der Pause wartete man aus Bayreuther Sicht auf ein Aufbäumen und ein intensiv geführtes Spiel der Tigers, doch es gelang wenig. Geigenmüller kurz nach Beginn mit einem Schuss auf den sicheren Rämö aber im Brennpunkt stand eher Vosvrda, der gegen Schlager, Strobl und Sedlmayr klären musste. Eine Überzahl-Situation, als Rämö zwei Minuten zog, brachte nach 25 Minuten noch einmal etwas Gefahr für das Tor der Gastgeber, doch drei Schussversuche durch Chouinard brachten keinen Erfolg. Zur Mitte des Abschnitts dann den „Genickbruch“ als Vosvrda zunächst noch gegen Grabmaier und Vihko abwehren konnte, den dritten Versuch durch St. Jacques aber machtlos gegenüberstand. Minuten später lief Sedlmayr im Powerplay über die linke Außenbahn ins Angriffsdrittel, zog ab und traf in die lange Ecke des Tores.

Auch der dritte Spielabschnitt brachte kein neues Bild. Tölz machte das Nötigste und hielt damit die Tigers in Schach. Die Tore zum 4:0 durch Sedlmayr, der einen Abpraller verwerten konnte und das 5:0 durch Ehliz, der nach einem Konter schön freigespielt worden war, setzten den Schlusspunkt auf ein Playdown-Spiel, welches aus Bayreuther Sicht schnellstens vergessen werden sollte.

Sergej Waßmiller nach der Partie: „Gott sei Dank ist es nur ein Spiel. Heute waren wir nicht gut drauf. Im ersten Drittel ganz schwer ins Spiel gekommen. Zweites Drittel war der Gegner nochmal deutlich besser. Schwer, ganz klar. Jetzt müssen wir zuhause alles dafür tun das Spiel zu gewinnen. Die Tölzer waren heute besser und haben verdient gewonnen.“

Bereits am morgigen Samstag, um 16.00 Uhr, geht es weiter im Bayreuther Tigerkäfig. Es bedarf allerdings einer klaren Steigerung der Wagnerstädter gegenüber dem gestrigen Auftritt um gegen den diesjährigen Aufsteiger bestehen und diesen in die Schranken weisen zu können. Unmöglich ist dies sicherlich nicht und wenn man im Bayreuther Lager „nur“ zur Normalform zurück findet, sollte man im heimischen Stadion eine gute Chance haben, den Serien-Ausgleich perfekt machen zu können.

Tickets zu dieser Partie finden Sie hier: Online-Tickets

 

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