Tigers leichte Beute für den Favoriten

Löwen Frankfurt vs. Bayreuth Tigers 10:4 (2-1, 4-0, 4-3)

Zuschauer: 4144 Strafen: BT: 8 Min  D: 2 Min Powerplay: F: 3/4     B: 0/1

Frankfurt: Bick, Kucis – Yorke, Maginot, Magnus Eisenmenger, Eckl, Hüttl, Spang (2), Schüle, Faber – Tousignant, Maximilian Eisenmenger, Proft, Fischer, Lewandowski, Erk, Breitkreuz, Pistilli, Mitchell, Bindels, Koziol

 Bayreuth: Jaeger, Herden – Mayr (2), Martens (2), Veisert, Heider, Linden, Poldruhak, Nijenhuis – Rajala, Busch, Kolozvary, Järveläinen (2), Gams, Richter, Bosas, Kronawitter, Heatley (2), Kirchhofer Kunz, Gläser

Tore: 1:0 (2.) Heatley (Rajala), 1:1 (10.) Maginot (Proft; Lewandowski), 2:1 (19.) Faber (Mitchel, Tousignant) 5-4, 3:1 (30.) Tousignant (Mitchell, Maginot), 4:1 (31.) Maximilian Eisenmenger (Proft, Lewandowski), 5:1 (34.) Breitkreuz (Proft, Koziol) 5-4, 6:1 (35.) Mitchell (Faber, Spang) 5-4, 7:1 (42.) Mitchell (Fischer, Lewandowski), 8:1 (43.) Proft (Bindels, Maximilian Eisenmenger), 8:2 (46.) Gams (Poldruhuk, Kunz), 8:3 (52,) Gläser (Kronawitter, Busch), 9:3 (57.) Bindels (Proft, Hüttl), 10:4 (58.) Lewandowski (Spang, Faber), 10:4 (59.) Richter (Järveläinen, Mayr)

Löwen treffen 4 Mal im Doppelpack…

So gut wie das Spiel aus Bayreuther Sicht begann, so bitter endete es später. Denn zunächst waren die Tigers am Drücker und mit der ersten Chance brachten diese gleich Zählbares auf die Anzeigentafel. Heatley verwertete nach 68 Sekunden ein Zuspiel von Rajala. Auch in der Folge bestimmten größtenteils die Männer in den gelben Jerseys das Geschehen auf dem Eis und beeindruckten kurzfristig die Hessen. Mit dem ersten Treffer der Gastgeber nach zehn Minuten, den Maginot, wie aus dem Nichts, erzielte, änderte sich die Situation auf dem glatten Parkett jedoch grundlegend. Frankfurt übernahm mehr und mehr die Initiative – ohne dass die Tigers entscheidend dagegen halten konnten. Einen ersten Eindruck erhielt man nach 14 Minuten, als die Scheibe im Netz der Gäste zappelte – nach Sichtung des Videobeweises jedoch nicht gegeben wurde. Kurz vor Ende des Drittels gelang Faber dann doch die Führung als Järveläinen auf der Strafbank saß.

Gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts tauchten die Tigers gefährlich vor Bick auf. Järveläinen, Veisert und kurz darauf Bosas mit Einschussmöglichkeiten, doch der Torsteher der Gastgeber war stets auf dem Posten. Als Tousignant nach knapp der Hälfte des Spiels über die linke Seite ins Drittel fuhr, ziemlich unbedrängt vors Tor ziehen konnte und nach dem ersten Scheitern noch seinen Nachschuss verwerten durfte, schien die Gegenwehr der Tigers gebrochen. Keine Minute später erhöhte Maximilian Eisenmenger mit einem Schuss aus nächster Distanz. Der nächste „Doppelschlag“ der Mainhessen folgte Minuten später. Erneut waren es weniger als 60 Sekunden, in welchen Breitkreuz und Mitchell zuschlagen konnten. Dabei profitierte Frankfurt von zwei Strafen gegen die Tigers und bewies eindrucksvoll, dass man das derzeit das beste Powerplay der Liga spielt.

Im letzten Spielabschnitt, der mit sieben Treffern der Torreichste war, legte Frankfurt zum dritten Mal an diesem Abend einen „Doppelpack“ hin. Knapp 70 Sekunden waren es dieses Mal, welche die Löwen benötigten um zwei Mal ins Netz zu treffen. Gams, mit einem Alleingang, und Gläser, der nachsetzte und die Scheibe über die Linie drücken konnte, korrigierten das Ergebnis im Schlussabschnitt etwas. Bindels und Lewandowski schnürten zum Schluss hin – bereits zum vierten Mal an diesem Abend – einen „Doppelpack“. Erneut nahmen die Tigers zwei Treffer innerhalb weniger Sekunden – in diesem Fall lagen 41 Sekunden zwischen den Toren der Löwen. Der Schlusspunkt dieses Abends war den Tigers vorbehalten – so richtig freuen konnte sich Tim Richter über sein spätes Tor dann auch nicht mehr…

Das nächste Heimspiel der Tigers – am Freitag geht es erneut nach Hessen zu den Roten Teufeln aus Bad Nauheim – steigt am kommenden Sonntag, dem 28.10.2018 gegen die Tölzer Löwen. Tickets für diese Partie finden Sie hier.

 

 

 

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