In eigener Sache

Liebe Tigersfans, liebe Eishockeyfans,

wir alle – die Mannschaft, die Geschäftsleitung sowie der komplette Staff rund ums Eis – sind ebenso enttäuscht vom Verlauf und Ausgang der Serie gegen Selb wie Ihr. Selbstverständlich hätten wir sehr gerne die erste Playdown-Runde für uns entschieden, um nach einer enttäuschenden Hauptrunde die Saison ordentlich zu beenden. Es sind sicherlich viele unterschiedliche Gründe, welche dies letztlich verhindert hat. Natürlich wurden Fehler gemacht, die man im Nachhinein leicht kritisieren kann. Diese werden wir nach der Saison intensiv analysieren und im Anschluss versuchen, diese abzustellen und uns für die kommende Spielzeit besser aufzustellen.

Die Jungs auf dem Eis haben gekämpft und alles versucht, um mit dem zur Verfügung stehenden dezimierten Kader, bei welchem zuletzt mit Luke Pither, Dominik Meisinger, Daniel Stiefenhofer, Lubor Pokovic, Frederik Cabana und Christian Kretschmann nicht weniger als sechs Stammkräfte gefehlt haben, den Klassenerhalt zu sichern. Nicht zuletzt standen wir einem Gegner gegenüber, der – trotz der bescheiden verlaufenen Hauptrunde – zuletzt immer besser in Fahrt gekommen ist, Eishockey spielt, kämpft und am Ende verdient die Runde für sich entschieden hat. Bei aller Rivalität muss dies nach der intensiven Serie Anerkennung finden.

Wir haben vollstes Verständnis für Kritik, für Wut, Enttäuschung, auch für sarkastische Kommentare. Dies ist alles nachvollziehbar und gehört genauso dazu wie Lob und Jubel, wenn es gut läuft. Wofür wir allerdings kein Verständnis aufbringen, sind Beleidigungen, Kraftausdrücke und Drohungen. Das alles hat im Sport, im Stadion und in den sozialen Netzwerken keinen Platz. Leider mussten wir mehrfach User, die es übertrieben haben und auch auf Bitten, es etwas „langsamer“ angehen zu lassen, auf unseren Social-Media-Kanälen sperren. Wir betrachten diesen Schritt als allerletzte Möglichkeit, den wir aber möglichst vermeiden wollen. Der Austausch mit und unter den Fans ist unabdingbar, dabei muss aber ein gewisser Rahmen gewahrt werden.

Wir bitten darum, auch angesichts der Tatsache, dass der Fokus ab sofort auf die zweite Playdown-Runde gerichtet werden muss, sachlich zu bleiben und Beschimpfungen und Beleidigungen zu unterlassen. Für konstruktive Kritik sind wir jederzeit offen und stehen für eure Anliegen zur Verfügung.

Auch wenn es schwerfällt: Ab sofort muss der Blick nach vorne gehen, um in der entscheidenden Runde gegen Bad Tölz den Klassenerhalt zu sichern. Die Jungs auf dem Eis brauchen euch! Und zwar mit allem, was möglich ist. Unterstützt sie ab kommenden Freitag in den Spielen gegen die Tölzer Löwen, pusht sie und zeigt ihnen, dass ihr hinter ihnen steht!

Vielen Dank!

 

-av-

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