Nichts zu holen für die Tigers…

Ravensburg Towerstars – Bayreuth Tigers 7:1 (2:1, 2:0, 3:0)

Zuschauer: 2605 Strafen: Bayreuth: 16 Min.  Ravensburg: 10 Min. Powerplay:  Ravensburg: 1/7 Bayreuth: 0/4

Ravensburg: Boehm, Langmann – Dronia, Supis (2) , Sturm, Pozivil, Keller, Kolb, Kokes – Schwammberger, Hinse, Mayer (2), Brunnhuber, Just, Pompei, Merl (2), Czarnik (2), Pfaffengut, Pikkarainen (2), Driendl, Zucker

Bayreuth: Herden, Jaeger  – Mayr (4), Martens (2), Veisert (2) Heider, Gams, Walz, Linden, Nijenhuis (2), Rajala, Busch, Kolozvary, Bartosch, Järveläinen, Richter, Bosas (2), Kronawitter, Heatley (2), Kirchhofer, Kunz, Gläser (2)

Tore: 0:1 (06.) Busch (Rajala), 1:1 (16.) Zucker (Driendl, Just) PP1, 2:1 (17.) Kokes (Brunnhuber), 3:1 (27.) Pompei, 4:1 (29.) Just (Povivil, Brunnhuber), 5:1 (42.) Schwammberger (Merl, Pfaffengut), 6:1 (56.) Czarnik (Sturm), 7:1 Supis (Pompei, Keller)

… gab es am Abend bei den Ravensburg Towerstars. Am Ende stand ein deutliches Ergebnis auf der Anzeigentafel und dies auch in der Höhe gerechtfertigt.

Zunächst spielten die Bayreuther gut mit und konnten, wie schon in anderen Partien vorher, in Führung gehen. Nach überstandener Unterzahl lauschte kurze Zeit darauf Busch einen Querpass im Angriffsdrittel ab, passte schnell auf Rajala, der sofort Maß nahm. Seinen Schuss fälschte der in die Mitte geeilte Busch noch entscheidend zum 0:1 ab. In der Folge nahmen zuerst Veisert und einige Augenblicke später auch Martens auf der Strafbank Platz. Auch hier verteidigten die Mannen von Coach Kujala ihre Zone gut und überstanden auch eine knappe halbe Minute, die die Towerstars mit zwei Mann mehr auf dem Eis waren. Als erneut Mayr, von den oft, auf beiden Seiten, kleinlich pfeifenden Schiedsrichtern, zum Abkühlen geschickt wurde, war es dann soweit. Die Towerstars bedankten sich auf ihre Art und nutzen die Gelegenheit – die diese schmeichelhafte Überzahlsituation mit sich brachte – und glichen durch Zucker, der freistehend aus zentraler Position zum Schuss kam, aus. Nur eine gute Minute später nahm sich Kokes ein Herz und zog aus ca. 15 Metern ab. Die Scheibe schlug hier, zur Führung, im kurzen, oberen Eck des Tores ein, was gleichzeitig der Pausenstand war.

Im zweiten Spielabschnitt zogen die Gastgeber ein Spiel auf, welchem die Tigers wenig entgegen zu setzen hatten. Scheibensicher, laufintensiv und genaue Pässe auf die Mitspieler ließen den Tigers wenig Möglichkeiten, selbst ins Spiel zu kommen. Brunnhuber, Hinse und Merl prüften Herden gleich zu Anfang des Drittels. Als Nijenhuis und Pikkarainen auf der Strafbank saßen und Platz auf dem Eis war, klingelte es dann erneut im Bayreuther Tor. Bei angezeigter Strafe gegen die Tigers kam Pompei zum Schuss und traf aus zentraler Position. Just erhöhte nur wenige Momente später, als er unbedrängt abschließen konnte und Herden keine Chance ließ.

Auch im Schlussabschnitt war es Ravensburg, die gleich Druck erzeugen konnten. Schon fast Scheibenschießen zu Beginn des Drittels auf das Bayreuther Gehäuse war die Folge. Mehrfach rettete Herden. Einen Schuss von Merl konnte der Bayreuther Torsteher noch mit dem Schoner halten, den Nachschuss setzte dann allerdings Schwammberger in die Maschen. Weiter ging es mit Strafen gegen die Tigers. Gläser, der zuvor hart attackiert wurde, musste sitzen und ihm folgte Heatley. Einige Sekunden waren die Tigers wieder mit zwei Mann weniger unterwegs, ohne weitere Folgen. Als Bayreuth kurz Überzahl spielen konnte, musste Momente später Bosas auf die Strafbank. Als dieser wieder zurückkam und die Towerstars sich noch im PP-Modus und der Aufstellung befanden, nahm Czarnik aus halblinker Position Maß – die Direktabnahme schlug zum 6:1 ein. Driendl setzte Augenblicke später den Schlusspunkt mit dem 7:1.

„Wir haben uns das insgesamt anders vorgestellt. Ravensburg hat stark angefangen aber wir konnten mit 1:0 in Führung gehen und waren eigentlich gut im Spiel. Ab dem zweiten Drittel haben wir nur noch zugeschaut, keinen Vorcheck gefahren. Ravensburg hat uns hier vorgeführt. Wir müssen unser Spiel spielen und das konnte man im letzten Drittel zum Teil sehen. Loben möchte ich trotz der sieben Tore Timo Herden, der einige sehr gute Saves hatte. Wir haben jetzt sehr viel Arbeit vor uns“, so Petri Kujala nach der Partie.

 

 

 

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