Platzt der Knoten für die Tigers?

Weiter mit denen im Spielplan terminierten Partien gegen Freiburg und Weißwasser sollte es an diesem Wochenende gehen. Dabei hätten die Wölfe aus Freiburg am Freitag um 20.00 Uhr im Bayreuther Tigerkäfig gastiert, bevor es für die Tigers am Sonntag nach Sachsen geht, wo um 17.00 Uhr das Match gegen die Lausitzer Füchse ansteht. Durch die notwendig gewordene Verschiebung der Partie gegen Freiburg sind die Tigers am Freitag spielfrei.

Am Sonntag steht die einzige Partei des Wochenendes und die dritte Partie dieser Spielzeit gegen Weißwasser auf dem Programm. Das erste Aufeinandertreffen Ende Oktober in Sachsen gab man glatt mit 6:0 an die Füchse und auch Mitte Dezember, als man sich im Tigerkäfig traf, hatten die Tigers wenig Glück. Hier gab man eine Führung nach 57 gespielten Minuten aus der Hand, um dann in der Overtime noch auf die Verliererstraße zu geraten.

Ein Spiel mehr und ein Punkt weniger bedeutet derzeit den 13. Platz in der Tabelle, direkt hinter den Tigers, was zur Folge hatte, dass man Anfang Dezember auf der Position des Cheftrainers eine Veränderung vornahm. Auf Chris Straube, der dem Club in anderer Funktion erhalten bleibt, folgte Petteri Väkiparta. Mit 106 Gegentreffern hat man sich gleichviele Tore eingefangen wie die Bayreuther, jedoch einige Treffer mehr erzielen können. Mit Peter Quenneville (47 Punkte) stellt man den aktuellen Liga-Topscorer, der fünf seiner Punkte – darunter den Overtimetreffer im Tigerkäfig – gegen die Tigers erzielten konnte. Ihm folgt sein kanadischer Landsmann Hunter Garlent, der mit 46 Punkten nicht minder gefährlich agiert und sich in den beiden Partien gegen Bayreuth vier Mal auf dem Scoreboard eintragen konnte. Ihnen folgen der langjährige in der DEL2 aktive Clarke Breitkreuz sowie der finnische Neuzugang Roope Mäkitalo bevor mit Routinier Steve Hanusch – der vor Saisonbeginn nach Weißwasser, wo er seine Jugendzeit verbracht hatte, zurückkehrte – der erste Defender in der Scorerwertung auftaucht. Das Tor hüten mit Leon Hungerecker und Tobias Ancicka zwei Förderlizenz-Akteure der Eisbären Berlin, wobei Hungerecker mit aktuell 21 Einsätzen gut doppelt so oft als Starter auf dem Eis steht und mit 92,54% Fangquote die zweitbesten Werte der Stamm-Goalies im Ligavergleich aufweist.

Mit 20% Erfolgsquote trifft man bei jeder fünften Gelegenheit im Powerplay und steht mit 82,3% Erfolgsquote beim Penalty-Killing knapp vor den Tigers. Mit 7,48 Strafminuten im Schnitt pro Spiel agiert man relativ fair und gibt dem Gegner nicht viele Gelegenheiten im Powerplay zum Erfolg zu kommen.

-av-

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