Tschechischer Angreifer besetzt zweite Kontingentstelle

Der in Kladno geborene David Stach durchlief seine Juniorenzeit in seiner Heimatstadt, bevor er den Weg nach Finnland fand und für drei Spielzeiten im Land des vierfachen Weltmeisters auflief, um seinen Eishockey-Skills den Feinschliff zu verleihen. Zurück in Tschechien lief der vielfache Junioren-Nationalspieler erneut für Kladno, wo er in der Saison 2019/2020 an der Seite von Jaromir Jagr zum Teil gemeinsam in einer Formation mit dem besten tschechischen Angreifer der letzten 30 Jahre der schwarzen Hartgummischeibe nachjagte, Chomutov, Pilzen sowie Vitkovice in über 230 Partien in der tschechischen Extraliga auf, wo ihm gut 120 Scorerpunkte gelangen. Zusätzlich absolvierte der 1,83 Meter große und 93 Kilo schwere, rechtsschießende Center über 140 Spiele im Unterhaus unserer Nachbarn, in welchen er sich 170 Mal auf dem Scoreboard eintragen konnte, bevor er in den letzten beiden Spielzeiten in Rumänien auf Punktejagd ging und im ersten Jahr in Csikszereda die Meisterschaft gewinnen konnte und zum Playoff-MVP gewählt wurde.

„Wenn ich ehrlich bin, weiß ich noch nicht viel über Bayreuth. Ich habe mich natürlich, u.a. auch über das Internet, informiert, aber die Stadt kenne ich bisher noch nicht. Ich hatte über meinen Agenten ein Angebot erhalten und mich dann damit beschäftigt. Ich hatte dann gute Gespräche mit dem Coach und ich nehme gerne neue Herausforderungen an und kann es derzeit kaum erwarten, in Kürze nach Bayreuth zu kommen und mehr über die Stadt zu erfahren. Ich bin sehr froh, dass es geklappt hat“, erklärt David Stach in einer ersten Stellungnahme. „Über das deutsche Eishockey habe ich mich intensiv mit Freunden ausgetauscht, die bereits hier gespielt haben. Es wird von Jahr zu Jahr stärker und freue mich, bald ein Teil davon zu sein.“

Stach gilt als ehrgeiziger und kreativer Offensivakteur, der mit einem ausgezeichneten Hockey-IQ ausgestattet ist.

„Ich hasse es zu verlieren, deshalb gebe ich immer mein Bestes, um möglichst jedes Spiel gewinnen zu können“, verrät der zweimalige tschechische Nationalspieler abschließend, bevor er in Kürze nach Oberfranken kommt und hier mit der #25 auf Punktejagd gehen wird.

-av-

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