Überschaubarer Auftritt bringt erste klare Niederlage gegen Kassel

Kassel Huskies vs. Bayreuth Tigers 4:0 (1:0, 2:0, 1:0)

Kassel: Kuhn, Hungerecker – Shevyrin, Müller, Humphries (2), Tramm, Heinrich, Scalzo – Burns (2), Kirsch, Christ, Duffy, Carroll, Spitzner, Moser, Karachun, Valentin (2), Mueller, Trivino, Bettahar

Bayreuth: Jaeger, Herden – Martens (2), Veisert, Schmidt, Karlsson (2), Mannes, Nijenhuis – Rajala, Busch, Neuert, Kolozvary, Järveläinen, Bartosch (2), Zimmermann, Melanson, Gron(6), Kunz

Zuschauer: 2.781
Strafen: Kassel: 6 Bayreuth: 12 Powerplay: Kassel: 3/6 Bayreuth: 0/3
Torfolge: 1:0 (9.) Kirsch (Burns, Heinrich), 2:0 (29.) Mueller (Duffy, Carroll) PP1, 3:0 (38.) Duffy (Karachun, Carroll) PP2, 4:0 (48.) Carroll (Trivino) PP1

Ohne die verletzten Heider und Davidek, sowie Lillich, der für Nürnberg im Einsatz war, ging man das Spiel bei den Huskies an.

Dabei tat man sich im ersten Spielabschnitt schwer, Zugriff auf die Partie zu bekommen. Hier spielten mehr oder weniger fast nur die Hessen und kreierten nach und nach ihre Chancen. Nach 9 Spielminuten nahm Kirsch Anlauf, kam ins Angriffsdrittel und nahm sofort den Schuss, den Jaeger noch abwehren konnte, doch den Nachschuss, den der Angreifer nur kurz darauf bekam, musste der gut haltende Bayreuther Schlussmann passieren lassen, was für die Führung und den Pausenstand – trotz weiterer guter Möglichkeiten der Gastgeber – bedeutete.

Auch der zweite Abschnitt war – nun von beiden Teams – auf eher überschaubarem Niveau. Wenige Chancen boten sich den Akteuren auf dem Eis und so bedurfte es einer fragwürdigen Strafe gegen Martens, dessen Gegenspieler im Rückwärtslaufen über die Beine des Bayreuther Defenders stolperte, um Farbe ins Spiel zu bekommen. Die anschließende Überzahl nutzte Mueller zum 2:0. Mit Strafen ging es weiter. Zunächst nahm Gron 2+2, als er seinen Gegenspieler mit dem Stock im Gesicht traf, nur kurz darauf ging Humphries hinterher, der die nummerische Überlegenheit zu Nichte machte. Nur kurz nachdem beide Teams wieder komplett waren, nahm Karlsson, nachdem Bartosch schon runter war, auf der Strafbank Platz. Duffy war es dann, dem der nächsten Treffer gelang. Nach längerer Videosichtung durch die Unparteiischen stand fest, dass es zwar ein Schlittschuhtor war, jedoch keine „Kickbewegung“ vom Torschützen ausging.

Ein kurzes Aufbäumen der Gelb-Schwarzen zu Beginn des Schlussabschnittes, als Rajala einmal das Gestänge anvisierte, reichte nicht mehr, um dem Spiel eine Wende zu geben respektive sich die Möglichkeit zu erarbeiten, näher heranzukommen. Kassel verwaltete geschickt das Spiel und legte mit dem dritten Überzahltor des Abends nach, welches nach 48 Minuten erzielt wurde und den Endstand bedeutete.

Es war insgesamt eines dieser Spiele, bei dem man gefühlt stundenlang hätte spielen können, ohne einen Erfolg auf das Score-Board eintragen lassen zu können.
Weiter geht’s für die Jungs aus Bayreuth am Sonntag mit dem Match gegen den EV Landshut, der in der Tabelle direkt vor den Tigers – allerdings mit 8 Punkten Vorsprung – platziert ist.

 

„Kassel war wie gewohnt sehr zweikampfstark und hat uns wenig Luft gelassen in den ersten beiden Dritteln. Insgesamt haben unsere Verteidiger eigentlich gut gearbeitet. Auch wenn wir drei Tore in Unterzahl bekommen haben, so haben wir in den ersten 40 Minuten einfach zu wenig gemacht“, so Petri Kujala kurz nach der Partie.

-av-

Foto: Peter Kolb 

 

 

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